<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	xmlns:georss="http://www.georss.org/georss" xmlns:geo="http://www.w3.org/2003/01/geo/wgs84_pos#" xmlns:media="http://search.yahoo.com/mrss/"
	>

<channel>
	<title>Online-Journalismus-Blog</title>
	<atom:link href="http://onlinejournalismusblog.com/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://onlinejournalismusblog.com</link>
	<description>Die Chancen des Medienwandels - von Stephan Dörner</description>
	<lastBuildDate>Fri, 24 May 2013 13:38:37 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.com/</generator>
<cloud domain='onlinejournalismusblog.com' port='80' path='/?rsscloud=notify' registerProcedure='' protocol='http-post' />
<image>
		<url>http://s2.wp.com/i/buttonw-com.png</url>
		<title>Online-Journalismus-Blog</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com</link>
	</image>
	<atom:link rel="search" type="application/opensearchdescription+xml" href="http://onlinejournalismusblog.com/osd.xml" title="Online-Journalismus-Blog" />
	<atom:link rel='hub' href='http://onlinejournalismusblog.com/?pushpress=hub'/>
		<item>
		<title>Ich habe fremdgebloggt</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/19/ich-habe-fremdgebloggt/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/19/ich-habe-fremdgebloggt/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 19 May 2013 10:22:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[afd]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[bundestagswahl]]></category>
		<category><![CDATA[cdu]]></category>
		<category><![CDATA[csu]]></category>
		<category><![CDATA[erde 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[grüne]]></category>
		<category><![CDATA[klimaerwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[linke]]></category>
		<category><![CDATA[reichtum]]></category>
		<category><![CDATA[Soziale Netzwerke]]></category>
		<category><![CDATA[spd]]></category>
		<category><![CDATA[technologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=613</guid>
		<description><![CDATA[Auf WSJ Tech blogge ich regelmäßig über technische Entwicklungen und Netzökonomie &#8211; auf http://stephandoerner.tumblr.com/ über den ganzen Rest, der weder mit Technik noch ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/19/ich-habe-fremdgebloggt/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=613&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Auf <a href="http://blogs.wallstreetjournal.de/wsj-tech/">WSJ Tech</a> blogge ich regelmäßig über technische Entwicklungen und Netzökonomie &#8211; auf <a href="http://stephandoerner.tumblr.com/">http://stephandoerner.tumblr.com/</a> über den ganzen Rest, der weder mit Technik noch mit Onlinejournalismus zu tun hat.</p>
<p>An dieser Stelle will ich für die Abonnenten dieses Blogs kurz auf ausgewählte Blog-Ergüsse von mir der letzten Wochen hinweisen:</p>
<p><a href="http://stephandoerner.tumblr.com/post/50749437585/rockefeller-bill-gates-und-ein-hartz-iv-empfaenger">Rockefeller, Bill Gates und ein Hartz-IV-Empfänger &#8211; oder wie Technik, Wohlstand und Reichtumsverteilung zusammenhängen</a>. Hier beschäftige ich mich vor allem mit Gedanken, wie sich <strong>Technikinnovationen</strong> in der Vergangenheit auf die <strong>Reichtumsverteilung</strong> ausgewirkt haben &#8211; und ob diese Dynamik für heutige Technik ebenfalls gilt. Der Gedanke ist noch nicht ganz zu Ende geführt, Input willkommen.</p>
<p><a href="http://stephandoerner.tumblr.com/post/50804985296/erde-3-0-klimawandel-in-perspektive-gesetzt">Erde 3.0: Klimawandel in Perspektive gesetzt</a>. Der Besuch der Ausstellung <a href="http://www.planet.senckenberg.de/">Erde 3.0</a> im Senckenberg-Museum in Frankfurt hat mich noch mal neu über die <strong>menschengemachte Klimaerwärmung</strong> nachdenken lassen. Achtung &#8211; ich bin wirklich kein Experte.</p>
<p>Warum ist <strong>Google</strong> fast so viel wert wie <strong>Apple</strong>? <a href="http://blogs.wallstreetjournal.de/wsj-tech/2013/05/16/was-google-und-apple-unterscheidet/">Was Apple und Google unterscheidet</a>. Das Tolle an Googles Geschäftsmodell: Es skaliert einfach mit dem Internet mit.</p>
<p><a href="http://blogs.wallstreetjournal.de/wsj-tech/2013/05/10/facebook-wird-zum-telefonbuch-sexy-sind-andere/">Facebook wird zum Telefonbuch – sexy sind andere</a>. Über den Erfolg <strong>sozialer Netzwerke in der Nische</strong>.</p>
<p>Und zu guter letzt mein <strong>Wahlaufruf für die Bundestagswahl 2013:</strong></p>
<p><a href="http://stephandoerner.tumblr.com/post/50072150693/mein-wahlaufruf-waehlt-mehr-oder-weniger-europa-aber">Wählt mehr oder weniger Europa &#8211; aber bitte nicht Merkel dazwischen</a></p>
<p>Ich möchte an dieser Stelle kurz ergänzen: Und bitte auch nicht die Grünen, die haben leider ein aus meiner Sicht <a href="http://blog.psiram.com/2013/05/neues-von-der-ministerin-fur-homoopathie/">inakzeptables Verhältnis zu Pseudomedizin wie Homöopathie</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/613/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/613/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=613&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/19/ich-habe-fremdgebloggt/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Wie nervig darf Onlinewerbung sein?</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/13/wie-nervig-darf-onlinewerbung-sein/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/13/wie-nervig-darf-onlinewerbung-sein/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 13 May 2013 19:41:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[adblock]]></category>
		<category><![CDATA[adblock plus]]></category>
		<category><![CDATA[faz net]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[onlinewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel online]]></category>
		<category><![CDATA[Sueddeutsche.de]]></category>
		<category><![CDATA[werbebanner]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit Online und Golem.de]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=587</guid>
		<description><![CDATA[Große Aufregung im Netz: Führende deutsche Onlinemedien wie Spiegel Online, Sueddeutsche.de, FAZ.Net, Zeit Online und Golem.de rufen gemeinsam gegen die Nutzung ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/13/wie-nervig-darf-onlinewerbung-sein/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=587&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Große Aufregung im Netz: Führende deutsche Onlinemedien wie Spiegel Online, Sueddeutsche.de, FAZ.Net, Zeit Online und Golem.de <a href="http://www.presseportal.de/pm/82036/2470142/nachrichten-websites-rufen-gemeinsam-gegen-die-nutzung-von-adblockern-auf">rufen gemeinsam gegen die Nutzung von Werbeblockern auf</a> und blenden seit heute entsprechende Hinweise auf ihren Websites ein, wenn sie mit einem Adblocker wie der besonders beliebten Browsererweiterung <a href="http://adblockplus.org/de/chrome">Adblock Plus</a> aufgerufen werden. Die Reaktionen in Kommentaren und auf Twitter sind heftig, teilweise sogar aggressiv.</p>
<p>Zunächst einmal versprechen Spiegel Online und Co, keine nervigen Werbeformate mehr einzusetzen &#8211; der wohl vordringlichste Grund, warum überhaupt so viele Nutzer in Deutschland mit aktiviertem Werbefilter surfen. Golem.de schreibt beispielsweise von &#8220;<a href="http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-bitte-schalte-deinen-adblocker-aus-1305-98523.html">legitimer Notwehr</a>&#8220;.</p>
<p>Besonders spannend finde ich, dass sich die beteiligten Onlinemedien erstmals auf eine Diskussion einzulassen scheinen, welche Werbeformen akzeptabel sind und welche nicht. In den Hinweisen wird jeweils betont, bestimmte Werbeformate nicht zu nutzen. Viele Websites sind heute ohne Werbeblocker nicht mehr vernünftig nutzbar. Weil sich Werbung vor Inhalte legt, weil sie zappelnd animiert ist und so vom Text ablenkt, weil das Schließen-Symbol absichtlich so platziert ist, dass sich ein neues Fenster öffnet oder weil Werbung ungefragt losplärrt und der Nutzer erst einmal herausfinden muss, in welchem seiner offenen Fenster oder Tabs die Werbung gerade dudelt. Die Liste nerviger Werbeinhalte ließe sich endlos fortsetzen.</p>
<p><strong>Einige benehmen sich daneben &#8211; alle Anbieter von kostenlosen Inhalten leiden</strong></p>
<p>Das <strong>Problem</strong>: Weil einige derartige Werbeformate nutzten, leiden alle, die davon leben, <strong>kostenlose Inhalte mit Onlinewerbung</strong> anzubieten. Auch die Anbieter von Adblock Plus haben das erkannt und <a href="http://adblockplus.org/de/acceptable-ads">Regeln für akzeptable Werbung aufgestellt</a>, worauf die Macher des Programms auch in ihrer <a href="http://adblockplus.org/blog/our-thoughts-on-the-unity-of-german-newspapers-against-ad-blockers">Stellungnahme zur Kampagne hinweisen</a>. D<span style="line-height:1.625;">ie Nutzer der Browsererweiterung für Chrome, Firefox, Opera und Android-Browser können sich dazu entscheiden, Werbung, die sich an diese Regeln hält, generell zuzulassen. <strong>Update vom 14. Mai</strong>: Der Journalist Torsten Kleinz <a href="https://twitter.com/publictorsten/status/334261984734375936">wies mich per Twitter</a> darauf hin, dass die bei Adblock Plus eingebaute Whitelist von Websites mit akzeptabler Werbung per Standardeinstellung aktiviert ist &#8211; aber kaum jemand auf dieser Liste steht.</span></p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Liebe Qualitätsmedien. Wer Werbun mit Overlays oder Flash Filmchen macht, kommt nicht auf die Whitelist.</p>
<p>— tante (@tante) <a href="https://twitter.com/tante/status/333885689898868736">May 13, 2013</a></p></blockquote>
<p><span style="line-height:1.625;">Auch finde ich persönlich die Regeln sehr streng &#8211; um nicht zu sagen realitätsfern. So heißt es dort beispielsweise: &#8220;Nach Möglichkeit nur Text, keine aufmerksamkeitserregenden Bilder.&#8221; Dass Textwerbung funktioniert, zeigt das Beispiel Google. Doch deren Textanzeigen funktionieren nur in einem bestimmten Kontext: Wenn es darum geht, Klicks zu erzeugen &#8211; beispielsweise, weil ein Nutzer bei einer Websuche genau passende Werbung angezeigt bekommt. Oder weil eine AdSense-Werbung im Kontext zu einem Text steht, sodass passende Werbung angezeigt werden kann, die den Leser zum Klicken verleitet. Das ist jedoch eher ein Massengeschäft.</span></p>
<p><strong>Reine Textanzeigen funktionieren für Qualitätsinhalte nicht</strong></p>
<p><span style="line-height:1.625;">Mit klassischen journalistischen Inhalten funktionieren AdSense-Anzeigen kaum. Für die Medienangebote im Netz mit hoher Qualität lohnt es sich eher auf klassische Werbung zu setzen, die nach dem im Journalismus üblichen Tausender-Kontakt-Preis (TKP) abgerechnet wird &#8211; also nach Aufrufen von Nutzern. Diese Werbung dient in erster Linie der <strong>Markenbildung</strong> und zielt nicht direkt darauf, einen Nutzer zum Klick und dann dem direkten Verkauf zu verleiten. Derartige Werbung funktioniert in erster Linie über Bilder. Andere Forderungen von Adblock Plus für akzeptable Werbung sind eine Selbstverständlichkeit. Beispielsweise, dass Werbung als solche gekennzeichnet sein sollte &#8211; das schreibt schon das Presserecht für journalistische Angebote vor.</span></p>
<p><strong>Deutschland ist Adblocker-Land</strong></p>
<p>In keinem Land ist der Anteil blockierter Werbung so hoch wie in Deutschland &#8211; was vermutlich auch an der hohen Verbreitung des Browsers Firefox hierzulande liegt. Für Mozillas Browser waren diverse Adblocker als erstes verfügbar. Nach einer bei <a href="http://t3n.de/news/untersuchung-viel-geld-verlieren-webmaster-adblocker-279287/">T3N veröffentlichten Untersuchung</a> werden in Deutschland immerhin 12,65 Prozent der ausgelieferten Werbeeinblendungen blockiert. Das trifft nicht alle journalistischen Angebote gleich stark. IT-Portale wie Heise Online, Golem.de oder T3N sind aufgrund ihrer technikaffinen Zielgruppe überproportional betroffen. Der Anteil wird sich in Zukunft wohl weiter erhöhen: In einer Umfrage unter überwiegend deutschen Internetnutzern gaben 60 Prozent an, dass sie Interesse an Adblockern haben, davon aber nichts wussten, berichtet T3N in dem Artikel. Die Ironie der aktuellen Kampagne: Viele Webnutzer dürften über die Medienberichterstattung nun erst auf die Möglichkeit der Adblocker hingewiesen worden sein.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Der Witz bei &#8220;No Ad-Blocker, please&#8221; ist, dass jetzt endlich alle wissen, wie man die bescheuerte Werbung abstellt&#8230; <a href="https://twitter.com/search/%23Bumerang">#Bumerang</a></p>
<p>— Thomas Koch (@ufomedia) <a href="https://twitter.com/ufomedia/status/333944647640555520">May 13, 2013</a></p></blockquote>
<p>Um den Ruf der Verlage steht es bei jungen netzaffinen Menschen nicht gut in Deutschland &#8211; vor allem dank der Kampagne zum Leistungsschutzrecht. Nun haben sich jüngst aber genau die Medien mit der Anti-Werbeblocker-Initiative hervorgewagt, die sich explizit <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/in-eigener-sache-spiegel-online-und-das-leistungsschutzrecht-a-890335.html">gegen</a> <a href="http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-golem-de-und-das-leistungsschutzrecht-1303-97963.html">das</a> vom Axel-Springer-Verlag vorangetriebene Leistungsschutzrecht <a href="http://www.zeit.de/digital/internet/2013-03/leistungsschutzrecht-bundestag-abstimmung">ausgesprochen</a> haben.</p>
<p><strong>Probleme mit Datenschutz und IT-Sicherheit</strong></p>
<p><span style="line-height:1.625;">Unter denen, die Werbeblocker besonders häufig nutzen, ist der jüngste Vorstoß </span><a style="line-height:1.625;" href="http://meedia.de/internet/heftige-kritik-an-anti-adblocker-kampagne/2013/05/13.html">dennoch umstritten</a><span style="line-height:1.625;">. Dabei wird auch auf die </span><a style="line-height:1.625;" href="http://chriszim.com/2013/warum-wir-adblocker-nutzen">Datenschutz-Problematik verwiesen</a><span style="line-height:1.625;">: Viele Onlineanzeigen setzen </span><a style="line-height:1.625;" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Anonymit%C3%A4t_im_Internet#Tracking-Cookies">Cookies von Dritten</a><span style="line-height:1.625;"> und verfolgen so das Surfverhalten über verschiedene Websites hinweg. Auch spielten gehackte Werbenetzwerke bereits bei der Verbreitung von Schadsoftware eine Rolle &#8211; ein Problem, das übrigens auch </span><a style="line-height:1.625;" href="http://blogs.wallstreetjournal.de/wsj-tech/2013/04/19/badnews-infiziert-millionen-android-smartphones/">Werbung in Apps betrifft</a><span style="line-height:1.625;">. Werbung stellt damit &#8211; zumindest für Windows- und Android-Geräte &#8211; sogar ein potenzielles Sicherheitsrisiko dar. Zudem führt aufwendige Flash-Werbung auch zu einem höheren Stromverbauch &#8211; insbesondere für Mobil-Geräte ein wichtiger Faktor.</span></p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>@<a href="https://twitter.com/doener">doener</a> Die Werbung auf SPON ist animiert. Raubt mir die Konzentration. Golem ist gerade wirklich vertretbar.</p>
<p>— D. (@dictvm) <a href="https://twitter.com/dictvm/status/333983112688185344">May 13, 2013</a></p></blockquote>
<p>Dennoch bin ich der Überzeugung, dass es ein Geschäftsmodell für kostenlose Inhalte im Web geben sollte. Und da Flattr oder <a href="http://onlinejournalismusblog.com/2012/10/08/der-crowd-journalismus-kommt/">Crowdfunding</a> bislang höchstens in der Nische funktioniert, sehe ich derzeit in diesem Bereich keine Alternative zur Onlinewerbung. Mein Vorschlag wäre, dass sich beide Seiten aufeinander zu bewegen.</p>
<p><strong>Verbindliche Standards für unaufdringliche Onlinewerbung</strong></p>
<p>Die deutschen Verlage sollten sich aus eigenem Interesse auf gemeinsame Qualitätsstandards für Onlinewerbung einigen &#8211; die <a href="http://www.golem.de/news/in-eigener-sache-bitte-schalte-deinen-adblocker-aus-1305-98523.html">Liste von Golem.de</a> über nervenaufreibende Werbeformate, auf die das Portal verzichten will, ist da ein guter erster Ansatzpunkt für eine Diskussion. [<strong>Update vom 14. Mai</strong>: Golem.de-Chefredakteur Jens Ihlenfeld wies mich per E-Mail darauf hin, dass Golem.de auf die aufgelisteten Werbeformate schon immer verzichtet hat - dies bisher gegenüber den Lesern aber nicht kommunizierte.] Werbung, die sich an diese Standards hält, sollte gekennzeichnet werden. Natürlich besteht dabei ein Zielkonflikt: Je weniger aufdringlich Werbung ist, desto weniger wird sie wahrgenommen. Werbung, die den Leser vom eigentlichen Nutzen des Inhalts abhält, halte ich aber ohnehin auch für den Werbetreibenden eher für schädlich.</p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>&gt;100 Lesermails zu <a href="https://twitter.com/search/%23Adblockern">#Adblockern</a> beantwortet. Lehren: Viele Leser wollen zahlen, viele schalten ab, manche halt nicht. Unterm Strich lohnend.</p>
<p>— Stefan Plöchinger (@ploechinger) <a href="https://twitter.com/ploechinger/status/334193015818166272">May 14, 2013</a></p></blockquote>
<p>Weiterhin sollte es unter seriösen Angeboten im Web selbstverständlich sein, dass Cookies von Dritten nur dann gesetzt werden, wenn der Nutzer dem ausdrücklich zustimmt. Von modernen Browsern werden sie heute <a href="http://feedjit.com/static/howToEnableThirdPartyCookies.html">ohnehin in der Standardeinstellung blockiert</a>. Auch das sollte Teil der &#8220;Zertifizierung&#8221; unaufdringlicher Onlinewerbung sein.</p>
<p>Adblock Plus und andere große Werbeblock-Anbieter sollten im Gegenzug den Nutzer bei der Installation explizit fragen, ob er auch derartige nicht aufdringliche Werbung blockieren möchte. Damit wäre das Blockieren sämtlicher Onlinewerbung bei Adblock Plus und Co nicht mehr der automatisch gesetzte Standard.</p>
<p>Aus meiner Sicht wäre das eine Lösung, mit der alle Seiten leben können sollten. Sollte dann immer noch eine zu große Anzahl von Webnutzern sich dennoch dazu entscheiden, sämtliche Werbung zu blockieren, könnten die Anbieter von Webinhalten diese technisch ausschließen, wenn sie wollten.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/587/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/587/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=587&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/13/wie-nervig-darf-onlinewerbung-sein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>re:publica 2013: Digital by default &#8211; „Digital Natives der Herzen&#8221; im Journalismus (Video)</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/10/republica-2013-digital-by-default-digital-natives-der-herzen-im-journalismus-video/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/10/republica-2013-digital-by-default-digital-natives-der-herzen-im-journalismus-video/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 May 2013 00:19:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Wegner]]></category>
		<category><![CDATA[Katharina Borchert]]></category>
		<category><![CDATA[onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[re:publica]]></category>
		<category><![CDATA[rp13]]></category>
		<category><![CDATA[Süddeutsche Zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel online]]></category>
		<category><![CDATA[Stefan Plöchinger]]></category>
		<category><![CDATA[Sueddeutsche.de]]></category>
		<category><![CDATA[zeit online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=583</guid>
		<description><![CDATA[Die entsprechende Onlinediskussion findet ihr hier. Das Storify wurde von Fiete Stegers (Twitter) eingerichtet.<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=583&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='590' height='362' src='http://www.youtube.com/embed/5zcy_NB1mxs?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Die entsprechende <a href="http://storify.com/fiete_stegers/re-publica-digital-natives-im-journalismus?utm_campaign=&amp;utm_source=t.co&amp;utm_content=storify-pingback&amp;utm_medium=sfy.co-twitter&amp;awesm=sfy.co_fJEK">Onlinediskussion findet ihr hier</a>. Das Storify wurde von Fiete Stegers (<a href="https://twitter.com/fiete_stegers">Twitter</a>) eingerichtet.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/583/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/583/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=583&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/05/10/republica-2013-digital-by-default-digital-natives-der-herzen-im-journalismus-video/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Warum wir auch im Internetzeitalter Leitmedien brauchen</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/25/warum-wir-auch-im-internetzeitalter-leitmedien-brauchen/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/25/warum-wir-auch-im-internetzeitalter-leitmedien-brauchen/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Apr 2013 20:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[leitmedien]]></category>
		<category><![CDATA[onlinejournalismus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=575</guid>
		<description><![CDATA[In meinem Beitrag &#8220;Zeitungen: Ein betriebswirtschaftliches Problem und eine technische Lösung&#8221; habe ich kürzlich ausgeführt, warum ein Schlüssel zum Geschäftsmodell ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/25/warum-wir-auch-im-internetzeitalter-leitmedien-brauchen/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=575&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In meinem Beitrag &#8220;<a href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/14/zeitungen-ein-betriebswirtschaftliches-problem-und-eine-technische-losung/">Zeitungen: Ein betriebswirtschaftliches Problem und eine technische Lösung</a>&#8221; habe ich kürzlich ausgeführt, warum ein Schlüssel zum Geschäftsmodell Journalismus im Internet in einer intelligente Filtertechnik liegt. Diesmal werde ich ausführen, warum ich unrecht hatte. <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Nein Scherz &#8211; ich glaube nach wie vor, dass mit einer guten Filterung ein Geschäft zu machen wäre. Doch ich glaube auch, dass die klassische Universalzeitung und das Magazin ihre Berechtigung haben.</p>
<p>Häufig wird darauf verwiesen, dass klassische Vollmedien zum Entdecken einladen &#8211; und den Leser so auf Themen abseits seiner &#8220;<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filterblase">Filter Bubble</a>&#8221; aufmerksam machen, die er ansonsten nie entdeckt hätte. Doch es gibt noch mehr, was klassische redaktionell und ohne Algorithmen erstellte Medien den Filterwerkzeugen voraus haben.</p>
<p>Habt ihr schon einmal das Phänomen gehabt, dass ein Film im Fernsehen lief und ihn geschaut habt, obwohl ihr ihn in irgendeiner Form besitzt und zu jeder anderen Zeit hättet sehen können? Zumindest für mich spielt es eine Rolle, ob ich der einzige bin, der gerade einen Film sieht &#8211; oder ob ich weiß, dass Millionen andere einen Film sehen. Und es hat auch eine praktische Auswirkung: Werde ich mich mit Freunden und Kollegen am nächsten Tag darüber austauschen können? Vielleicht sogar schon live während des Sehens via Twitter und Facebook?</p>
<p>Nun sind Zeitungen kein Echtzeitmedium. Aber wenn gestern ein Artikel auf einem Leitmedium wie Spiegel Online veröffentlicht wurde, ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass ich mich am nächsten Tag mit jemanden unterhalten kann, der den Artikel ebenfalls gelesen hat.</p>
<p><strong>Menschen denken in Storys</strong></p>
<p>Ich will an dieser Stelle etwas philosophisch werden: Ich glaube, dass Menschen die Tendenz dazu haben, in Geschichten zu denken. Das hat vermutlich den Sinn, die riesige Komplexität der Realität auf etwas zu reduzieren, was für den Menschen begreifbar ist. Journalisten sind in diesem Sinne Geschichtenerzähler und dienen dazu, was politisch, wirtschaftlich und gesellschaftlich passiert begreifbar zu machen.</p>
<p>Zu einer Gesellschaft gehört, dass sich die Mitglieder der Gesellschaft untereinander austauschen können. Ansonsten leben sie aneinander vorbei. Ich sehe beispielsweise eines der Hauptprobleme bei der europäischen Einigung darin, dass gemeinsame Sprache und Medien fehlen. Somit gibt es keine gemeinsame europäische Öffentlichkeit, keine gemeinsam im gesellschaftlichen Diskurs geschriebene Geschichte und keine Verständigung darüber, was eigentlich passiert.</p>
<p><strong>Die Eurokrise ist auch eine Verständigungskrise</strong></p>
<p>Medien und Öffentlichkeit in Deutschland, Spanien, Frankreich, Großbritannien, Portugal und Griechenland haben beispielsweise jeweils ihre eigene durch nationale Eigenheiten und Egoismen geprägte Geschichte der Eurokrise. Doch auch schon innerhalb Deutschlands gibt es Parallelgesellschaften. So weichen Sprache, Medien und Interpretation aktueller Ereignisse rund um Themen wie Internet und Überwachung in Zirkeln der Piratenpartei und ihrer netzaffinen Unterstützerszene sicher stark vom Rest der Öffentlichkeit ab.</p>
<p>Leitmedien haben die Aufgaben eine Art kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden. Sie sollten verschiedene Seiten der Gesellschaft zu Wort kommen lassen &#8211; aber eben auch eine grobe Interpretation von Ereignissen liefern, die im Großen und Ganzen als kleinster gemeinsamer Nenner gelten können. Ich will damit nicht sagen, dass Leitmedien mit ihrer Interpretation von Ereignissen immer richtig liegen. Doch ihre Debatten und ihre Geschichtsschreibung sind eine Art Referenzpunkt in der Gesellschaft, der Diskussion und Meinungsaustausch erst ermöglicht.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/575/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/575/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=575&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/25/warum-wir-auch-im-internetzeitalter-leitmedien-brauchen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Umfrage zum Laienjournalismus</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/16/umfrage-zum-laienjournalismus/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/16/umfrage-zum-laienjournalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2013 16:54:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[laienjournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[umfrage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=573</guid>
		<description><![CDATA[Der Informationswissenschaft-Student Daniel Altmann von der Hochschule Darmstadt arbeitet derzeit an seiner Bachelorarbeit &#8221;Medienkrise in Deutschland &#8211; Gefahren und Nutzen des Laienjournalismus&#8221;. Er ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/16/umfrage-zum-laienjournalismus/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=573&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Der Informationswissenschaft-Student Daniel Altmann von der Hochschule Darmstadt arbeitet derzeit an seiner Bachelorarbeit &#8221;Medienkrise in Deutschland &#8211; Gefahren und Nutzen des Laienjournalismus&#8221;. Er bat mich auf folgende Umfrage hinzuweisen, die sich an Laienjournalisten richtet &#8211; also alle, die journalistisch tätig sind, davon aber nicht hauptsächlich leben.</p>
<p><a href="http://www.q-set.de/q-set.php?sCode=GRPUUMABJHEG">Hier geht es zur Umfrage</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/573/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/573/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=573&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/16/umfrage-zum-laienjournalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Zeitungen: Ein betriebswirtschaftliches Problem und eine technische Lösung</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/14/zeitungen-ein-betriebswirtschaftliches-problem-und-eine-technische-losung/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/14/zeitungen-ein-betriebswirtschaftliches-problem-und-eine-technische-losung/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 14 Apr 2013 07:27:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[app]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodelle]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[paid content]]></category>
		<category><![CDATA[verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=564</guid>
		<description><![CDATA[tl;dr: Statt die im Internet im Überfluss vorhandenen Inhalte hinter einer Paid-Schranke zu verbergen, könnten die Verlage auf eine intelligente ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/14/zeitungen-ein-betriebswirtschaftliches-problem-und-eine-technische-losung/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=564&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>tl;dr: Statt die im Internet im Überfluss vorhandenen Inhalte hinter einer Paid-Schranke zu verbergen, könnten die Verlage auf eine intelligente Filterung von Nachrichten gegen Geld setzen &#8211; und so den Informationsbedarf der Kunden dank Internet besser erfüllen als je zuvor.</strong></p>
<p>Paidcontent hat die Zeitungskrise in zwei beeindruckenden Statistiken zusammengefasst: <a href="http://paidcontent.org/2013/04/11/two-charts-that-tell-you-everything-you-need-to-know-about-the-future-of-newspapers/" target="_blank">Two charts that tell you everything you need to know about the future of newspapers</a>.</p>
<p><a href="http://onlinejournalismusblog.files.wordpress.com/2013/04/google-v-newspapers-pptx.jpeg"><img class="aligncenter size-full wp-image-566" alt="google-v-newspapers-pptx" src="http://onlinejournalismusblog.files.wordpress.com/2013/04/google-v-newspapers-pptx.jpeg?w=590"   /></a><img class="aligncenter size-full wp-image-565" alt="adrev-600x423" src="http://onlinejournalismusblog.files.wordpress.com/2013/04/adrev-600x423.jpg?w=590&#038;h=415" width="590" height="415" /></p>
<p>Quelle: <a href="http://paidcontent.org/2013/04/11/two-charts-that-tell-you-everything-you-need-to-know-about-the-future-of-newspapers/" target="_blank">paidcontent.org</a></p>
<p>Die US-Zeitungsbranche hat inflationsbereinigt in den vergangenen zehn Jahren mehr als 40 Milliarden Dollar Werbeeinnahmen verloren &#8211; über die Hälfte davon in den vergangenen vier Jahren. Googles Werbeeinnahmen sind inzwischen mehr als doppelt so hoch wie die der gesamten Branche.</p>
<p>Die beiden Grafiken zeigen eindrucksvoll, dass das, was mit der US-Zeitungslandschaft passiert &#8211; und mit entsprechender Verzögerung inzwischen auch in Europa begonnen hat &#8211; mit &#8220;Medienwandel&#8221; eher verharmlosend umschrieben ist.</p>
<p>Nun heißt dieses Blog jedoch &#8220;Chancen des Medienwandels&#8221; &#8211; und ich sehe durchaus eine Chance für klassische Verlage, ihr Geschäftsmodell in das Internet-Zeitalter zu transformieren. In meinem Beitrag &#8220;<a href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/" target="_blank">Paid Comment statt Paid Content? Was Verlage von Xerox lernen können</a>&#8221; führte ich bereits aus, dass jeder langfristige Geschäftserfolg sich bei einem komplexen Produkt dadurch auszeichnet, dass sich ein Unternehmen nicht an einem etablierten Geschäftsmodell festklammert, sondern einen sich mit der Zeit wandelnden Bedarf erfüllt. So wie Xerox zu jederzeit den Bedarf der Dokumentenverwaltung in Unternehmen gedeckt hat &#8211; und so sein Geschäftsmodell gewandelt, statt sich am Produkt Kopierer festzuklammern.</p>
<h2>Mein Vorschlag zu Rettung der Zeitungsbranche <img src='http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </h2>
<p>Das Internet bietet den Verlagen die Möglichkeit den Bedarf an Nachrichten in völlig neuartiger und verbesserter Weise zu decken &#8211; nur macht davon derzeit niemand gebrauch. Würde jemand den Bedarf mit diesem neuen Ansatz besser decken als jeder andere Mitbewerber, könnte er dafür Geld verlangen &#8211; ein <strong>funktionierendes Paid-Content-Modell</strong> wäre geboren.</p>
<p>Wie wäre es beispielsweise mit einer App, die den Nutzer zum Start durch einen kurzen Fragebogen führt: Name, Unternehmen, welche Aktien der Nutzer besitzt, welche Währungen für seine Arbeit eine Rolle spielen und in welcher Branche er tätig ist. Auf Grundlage dieser Angaben werden dann die für ihn relevanten Nachrichten gefiltert &#8211; inklusive Eilmeldungen, die per Push-Notification auf Smartphone oder Tablet angezeigt werden.</p>
<p>Neben den Medienquellen sollte auch das Social Web (vor allem Twitter und Facebook) nach Nennungen der eigenen Firma oder des eigenen Namens durchforstet werden. Um bei diesen Erwähnungen zwischen wichtig und unwichtig zu unterscheiden, böte sich beispielsweise eine Abfrage des Klout-Scores des Accounts ab &#8211; dafür gibt es auch ein <a href="http://developer.klout.com/iodocs" target="_blank">API</a>.</p>
<h2>App mit Inhalten nur eines Verlags nicht mehr zeitgemäß</h2>
<p><span style="line-height:1.625;">Ein Großteil der unter 35-jährigen, die heute Nachrichten konsumieren, ist es gewohnt, ihre Nachrichten aus mehreren Quellen über das Web zu beziehen. Eine App also, die nur die Inhalte eines Mediums enthält, ist für viele uninteressant. Gerade den Lesern von Wirtschaftsinformationen ist heute auch kaum geholfen, wenn Sie über Paid Content Zugriff auf noch mehr Informationen erhalten &#8211; zunehmend geht es um die intelligente Filterung der für die Leser relevanten Informationen. Immerhin geht es um eine Zielgruppe, die mehr Geld als Zeit hat. Für ein intelligente Filterung und Zugriff auf sämtliche Informationen aus relevanten Kanälen wie Reuters, FAZ, Bloomberg, DowJones, Handelsblatt und Süddeutscher wäre sicher eine Zahlungsbereitschaft vorhanden.</span></p>
<p><strong>PS: Falls einer meiner Leser in der Lage und willsens ist, eine solche App zu entwickeln &#8211; bitte bei mir melden: <a href="mailto:stephan.doerner@gmail.com" target="_blank">stephan.doerner@gmail.com</a>. Ich habe die entsprechende Kontakte zu den relevanten Contentlieferanten &#8211; und von denen, die ich dazu angefragt habe, schon positives Feedback bekommen.</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/564/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/564/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=564&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/04/14/zeitungen-ein-betriebswirtschaftliches-problem-und-eine-technische-losung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>8</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://onlinejournalismusblog.files.wordpress.com/2013/04/google-v-newspapers-pptx.jpeg" medium="image">
			<media:title type="html">google-v-newspapers-pptx</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="http://onlinejournalismusblog.files.wordpress.com/2013/04/adrev-600x423.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">adrev-600x423</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>New York Times profitiert von der Flexi-Zahlschranke</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/09/new-york-times-profitiert-von-paid-content/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/09/new-york-times-profitiert-von-paid-content/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Feb 2013 10:33:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[bezahlschranke]]></category>
		<category><![CDATA[metered paywall]]></category>
		<category><![CDATA[new york times]]></category>
		<category><![CDATA[paid content]]></category>
		<category><![CDATA[paywall]]></category>
		<category><![CDATA[paywalls]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitungskrise]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=556</guid>
		<description><![CDATA[Es geht also &#8211; zumindest für die Großen: Nachdem das Wall Street Journal online mit seinem Paid-Content-Modell gute Erfolge feiern ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/09/new-york-times-profitiert-von-paid-content/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=556&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht also &#8211; zumindest für die Großen: Nachdem das Wall Street Journal online mit seinem Paid-Content-Modell gute Erfolge feiern kann, verdient nun auch die New York Times wieder <a href="http://www.wuv.de/digital/new_york_times_werbeumsatz_ist_nur_noch_zweitrangig">mehr durch Leser als durch Werbeerlöse</a>.</p>
<p><a href="http://de.statista.com/themen/176/zeitung/infografik/884/wachstum-der-vertriebserloese-der-new-york-times/"><img title="wachstum-der-vertriebserloese-der-new-york-times" alt="wachstum-der-vertriebserloese-der-new-york-times" src="https://d28wbuch0jlv7v.cloudfront.net/images/infografik/normal/infografik_884_Wachstum_der_Vertriebserloese_der_New_York_Times_n.jpg" width="660" /></a><br />
Mehr Statistiken finden Sie bei <a href="http://de.statista.com">Statista</a></p>
<p>Bei den Vertriebserlöse weist die renommierte US-Zeitung 953 Millionen US-Dollar für 2012 aus, die Werbeeinnahmen betrugen 898 Millionen. Die New York Times hatte das Modell der &#8220;Metered Paywall&#8221; eingeführt. Die Idee ist nur die Stammleser zur Kasse bitten, zufällig via Google, Facebook oder Twitter vorbeischauende Leser deswegen aber nicht auszuschließen &#8211; was sowohl die Werbeerlöse maximiert, als auch Werbung für das Angebot ist. Im März 2011 führte die New York Times die Flexi-Bezahlschranke ein, Nutzer werden seitdem nach 20 Zugriffen im Monat aufgefordert, ein Abo abzuschließen.</p>
<p><a href="http://de.statista.com/themen/176/zeitung/infografik/884/wachstum-der-vertriebserloese-der-new-york-times/" target="_blank">Statista.de schreib</a>t:</p>
<blockquote><p>Die Zahl der Abonnenten von New York Times und International Herald Tribune stieg allein zwischen Oktober und Dezember gegenüber dem Vorquartal um rund 13 Prozent auf 640.000. Noch deutlicher zeigt sich der Erfolg des Geschäftsmodells im Jahresvergleich. Gegenüber dem vierten Quartal 2011 legte die Zahl der digitalen Abonnenten um 64 Prozent zu.</p>
<p>Für die deutschen Verlage ist das Beispiel der New York Times sicher ermutigend. Zeigt es doch, dass es möglich ist, die Verluste bei Print und Werbung weitgehend auszugleichen. Allerdings haben die deutschen Zeitungen bisher noch Schwierigkeiten aus dem digitalen Geschäft Kapital zu schlagen, wie etwa der Blick auf die <a href="http://de.statista.com/themen/176/zeitung/infografik/837/epaper-auflage-der-ueberregionalen-tageszeitungen-in-deutschland/">ePaper-Auflagen der großen Tageszeitungen</a> zeigt.</p></blockquote>
<p><a href="http://paidcontent.org/2013/02/08/five-ways-media-companies-can-build-paywalls-around-people-instead-of-content/" target="_blank">PaidContent.org</a> nimmt das zum Anlass Medienhäusern fünf Wege aufzuzeigen, wie sich möglichst flexible Bezahlschranken errichten lassen. Einer der Vorschläge: Neben der Möglichkeit ein Gesamt-Abo abzuschließen, könnten die Leser auch eine Autoren-Flatrate buchen &#8211; beispielsweise alle Artikel von Nick Kristof von der New York Times, alle von Walt Mossberg beim Wall Street Journal oder alle Inhalte von Felix Salmon bei Reuters. Diese Möglichkeit spricht für die <a href="http://buzzmachine.com/2006/10/13/independent-journalist-as-brand/" target="_blank">alte These von Jeff Jarvis</a>, dass Journalisten im 21. Jahrhundert sich zunehmend als Marken verstehen müssen, die sie sich über ihre Tätigkeit hinaus beispielsweise in sozialen Netzwerken wie Twitter und Facebook aufbauen. Nur, dass diese These nicht nur für freie Journalisten gilt, sondern auch für Angestellte.</p>
<p><strong>Verlage könnten Zeit mit Experten verkaufen</strong></p>
<p>Einen weiteren Weg zeigt das Start-up <a href="http://clarity.fm/about" target="_blank">Clarity</a>. Nutzer können sich dort Zeit mit einem Experten für ein bestimmtes Fachgebiet kaufen und sich so beraten lassen. Hat eine Zeitung Koryphäen auf einem bestimmten Gebiet, die sich durch ihre publizistische Arbeit einen Ruf erarbeitet haben, wäre auch das ein Modell. In Deutschland versucht das Handelsblatt derzeit einen ähnlichen Ansatz. Ein neues <a href="http://www.wuv.de/medien/neues_institut_mit_bert_ruerup_handelsblatt_forscht_fuer_andere" target="_blank">Handelsblatt-Institut unter der Leitung von Bert Rürup forscht für andere</a>. Bereits seit längerem betreibt die FAZ das FAZ-Institut als weitere eine <a href="http://www.faz-institut.de/" target="_blank">weitere Einnahmequelle neben dem Journalismus</a>.</p>
<p>Wieder einmal zeigt sich: Das Internet stellt <a href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/">das bisherige Verlagsgeschäft vor einen Umbruch</a>, die Angelsachsen nennen es eine <em>Disruption</em>. Doch der Umbruch eröffnet auch viele neue mögliche Einnahmequellen mit dem Geschäft des Journalismus. Spannend wird zu sehen sein, wie viele davon von den Verlagen ausgefüllt werden &#8211; und wie viele von Start-ups wie Carity und <a href="http://onlinejournalismusblog.com/2012/10/10/medienwandel-das-rauschen-macht-die-geschichte/" target="_blank">Storyful</a>.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/556/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/556/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=556&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/09/new-york-times-profitiert-von-paid-content/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>

		<media:content url="https://d28wbuch0jlv7v.cloudfront.net/images/infografik/normal/infografik_884_Wachstum_der_Vertriebserloese_der_New_York_Times_n.jpg" medium="image">
			<media:title type="html">wachstum-der-vertriebserloese-der-new-york-times</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Paid Comment statt Paid Content? Was Verlage von Xerox lernen können</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Feb 2013 11:59:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Paid Content]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzierung]]></category>
		<category><![CDATA[geschäftsmodell]]></category>
		<category><![CDATA[internetzeitalter]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[onlinejournalismus]]></category>
		<category><![CDATA[paid content]]></category>
		<category><![CDATA[verlage]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=536</guid>
		<description><![CDATA[In meinen Artikel &#8220;Die Lebenslügen der Digitalen Avantgarde und der Verlage&#8221; hatte ich bereits ausgeführt, dass selbst Publikationen wie der ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=536&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>In meinen Artikel &#8220;<a href="http://onlinejournalismusblog.com/2012/12/12/die-lebenslugen-der-digitalen-aventgarde-und-der-verlage/">Die Lebenslügen der Digitalen Avantgarde und der Verlage</a>&#8221; hatte ich bereits ausgeführt, dass selbst Publikationen wie der Guardian und die New York Times, die von den Möglichkeiten des Webs sehr umfangreich und in ausgezeichneter Form Gebrauch machen, diesen Erfolg nicht in ein wirtschaftliche tragfähiges Geschäftsmodell umsetzen konnten.</p>
<p>Viele sind inzwischen davon überzeugt, dass es irgendeine Form von Paid-Content-Modell &#8211; das Bezahlen für Inhalte &#8211; geben muss. Die Vorstellung, dass für <em>Inhalte</em> bezahlt werden sollte, wird dabei eins zu eins von dem Geschäftsmodell der Verlage aus dem Zeitalter der gedruckten Zeitung übernommen. Den <strong>Preis der Inhalte</strong> bestimmen damals wie heute <strong>Angebot und Nachfrage</strong>. Während sich an der Nachfrageseite seit der Web-Revolution der 1990er Jahre vermutlich nichts grundsätzliches verändert hat, gibt es heute durch das Web <strong>massenhaft Inhalte</strong> &#8211; ein Preisverfall ist im Grunde also nur marktwirtschaftliche Konsequenz, <a href="http://meedia.de/print/roland-berger-print-mit-phrasen-retten/2012/10/25.html" target="_blank">da helfen auch keine Roland-Berger-Phrasen</a>.</p>
<p>Sehr <strong>spezielle und exklusive Inhalte</strong>, nach denen eine <strong>spezifische Nachfrage</strong> besteht, sind davon natürlich ausgenommen &#8211; beispielsweise Wirtschaftsinformationen und Analysen des Wall Street Journals. Mit einem weltweiten zahlungswilligen Publikum in Management-Etagen funktioniert in diesem speziellen Fall das Verkaufen von Inhalten tatsächlich schon seit mehreren Jahren. Für die klassische Tageszeitung bin ich weniger optimistischer.</p>
<p><strong>Auch Exklusivnachrichten sind nicht knapp</strong></p>
<p>Inhalte sind also dank Internet nicht mehr knapp &#8211; und das gilt im übrigen auch für sogenannte exklusive Inhalte. Handelt es sich um eine wichtige Nachricht, findet sie schnell in allen Onlinemedien Verbreitung. Handelt es sich nur um eine Meinung oder Analyse, ist das Interesse weit weniger groß &#8211; auch beides gibt es im Web wie Sand am Meer.</p>
<p>Zudem gibt es eine Reihe von Probleme bei der Umsetzung von Bezahlinhalten im Internet: Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, liest Inhalte nicht nur aus der Quelle, sondern gleich aus mehreren. Das gilt natürlich um so mehr, wenn es sich um jemanden handelt, der als Newsjunkie auch bereit ist, für Inhalte zu bezahlen. Dafür gibt es in Deutschland noch kein Modell. Häufig mangelt es sogar schon an der Möglichkeit, einen einzelnen Artikel unkompliziert und für einen geringen Betrag zu kaufen. Nutzer sollen wie im Print-Zeitalter gleich ein Abo abschließen.</p>
<p><strong>Abseits der Inhalte: Neue mögliche Geschäftsmodelle im Internet</strong></p>
<p>Nun ermöglicht das Internetzeitalter aber ganz neue Geschäftsmodelle, nach denen durchaus eine bislang nicht befriedigte Nachfrage besteht. Außerdem kann innerhalb eines Online-Auftritts auch ein Angebot künstlich mit technischen Mitteln verknappt werden. So müssen Nutzer beim Business-Netzwerk Xing beispielsweise Geld dafür bezahlen, initiativ jemandem eine private Nachricht zukommen zu lassen &#8211; bei Gratis-Mitgliedschaft kann nur auf Nachrichten geantwortet werden.</p>
<p>Ähnliche Modelle sind im Onlinejournalismus ebenfalls vorstellbar. So ließen sich beispielsweise die Kommentare, deren inhaltlicher Wert auf vielen Portalen ohnehin in der Masse zweifelhaft sind, künstlich mit technischen Maßnahmen verknappen. <strong>Verlage könnten Nutzer für die Veröffentlichung von Kommentaren geringe Summen zahlen lassen</strong>, gab <a href="http://www.ft.com/cms/s/2/4201d72c-5a48-11e2-bc93-00144feab49a.html?ftcamp=published_links/rss/arts_columnists_tylerbrule/feed//product&amp;buffer_share=79480&amp;utm_source=buffer#axzz2Jdu7iDd6" target="_blank">Tyler Brûlé von der Financial Times kürzlich als Anregung</a>. Bestätigt sich die Hoffnung von Brûlé, würde das auch für ein durchschnittlich höheres Niveau der Kommentare sorgen. Wer für die Veröffentlichung seiner Meinung Geld zahlen muss, überlegt sich zwei Mal, ob er in diesem Fall wirklich etwas Konstruktives zu sagen hat. Als Gegenleistung würden der Leser, der für einen Kommentar zahlt, viel Aufmerksamkeit erhalten. Denn die Zahl der Kommentare selbst auf großen Nachrichtenseiten wäre damit deutlich geringer.</p>
<p><strong>Geschäftsmodell Filter statt Inhalteproduktion</strong></p>
<p>Eine weitere Idee wäre, den tatsächlichen Bedarf von Lesern zum Geschäftsmodell zu machen. Versetzen wir uns in die Lage eines Menschen, der an Nachrichten, Reportagen, Analysen und Meinungen interessiert ist und das Geld und den Willen hat, dafür zu bezahlen. Dank Internet hat er heute Zugriff auf eine Fülle dieser Inhalte aus unterschiedlichen Quellen. Es ist also aus marktwirtschaftlicher Perspektive recht aussichtslos, zu versuchen, ihn zum Bezahlen von Inhalten zu bewegen. Verschwindet ein Teil der Inhalte hinter einer Paywall, macht ihm das höchstens die Auswahl leichter.</p>
<p>Was ist in diesem Fall das knappe Gut? Wer Interesse an Nachrichten hat und genug Geld besitzt, theoretisch dafür zu bezahlen, hat eines meistens nicht: Zeit. Ein geeignetes Geschäftsmodell wäre an dieser Stelle also möglicherweise nicht, noch mehr Inhalte zu produzieren und dafür Geld zu verlangen, sondern eine wirklich gute und funktionierende Filtertechnologie.</p>
<p>Das bedarfsgerechte Angebot wäre vermutlich eine individuell gestaltete tägliche Tageszeitung, die dem Leser genau die Inhalte präsentiert, der er lesen will &#8211; und zwar egal, auf welchem Kanal sie erschienen sind. Wird das Unternehmen, in dem der Leser arbeitet, irgendwo erwähnt &#8211; sei es auf Facebook, auf Twitter oder in einem Artikel &#8211; erscheint der entsprechende Inhalt in der individuell erstellten Tageszeitung.</p>
<p><span style="line-height:1.625;">Die App weiß genau, dass sich der Leser für die Fußballbundesliga interessiert, die Ergebnisse des HSV ganz besonders &#8211; aber niemals wird es eine Meldung über Eishockey in diese Zeitung schaffen. Sie Software weiß auch, dass Währungsschwankungen zwischen Dollar und Euro für den Leser eine extrem wichtige Nachricht sind, weil er in seinem Unternehmen Produkte in den USA vertreibt. Schwankungen zwischen Yen und Euro lassen ihn dagegen kalt, da für den Verkauf nach Japan ein Kollege zuständig ist. </span></p>
<p>Hier könnten mittelbar dann auch wieder die Produzenten der Inhalte Geld verdienen, indem die Artikel an den Anbieter der entsprechenden App lizenziert werden. Erste Ansätze in diese Richtung gibt es bereits seit längerem mit erfolgreichen Apps wie <a href="http://www.zite.com/" target="_blank">Zite</a> und <a href="http://flipboard.com/" target="_blank">Flipboard</a> - wobei beide Angebote ausschließlich auf Webinhalte zugreifen und diese auch nicht lizenzieren.</p>
<p><strong>Konzentration auf das Geschäftsmodell statt auf das Produkt</strong></p>
<p>Die Verlage müssen meiner Meinung nach erkennen, dass das Internet neue Geschäftsmodelle ermöglicht, die nicht der klassische Verkauf von Inhalten sind. Geschäftsmodelle generell sollten sich meiner Meinung nach nicht an einem bestimmten Produkt orientieren, sondern an der Befriedigung eines Bedarfs. Was das bedeutet, habe ich schon einmal anhand des Beispiels von <a href="http://doener235.wordpress.com/2012/01/15/was-bmw-von-kopierern-lernen-kann/" target="_blank">Xerox und BMW ausgeführt</a>: Xerox&#8217; Geschäftsmodell ist nicht der Verkauf von Kopierern, sondern den Bedarf der Verwaltung von Dokumenten im Büro zu befriedigen &#8211; unabhängig davon, wie diese Verwaltung technisch realisiert wird. Früher waren die Antwort auf den Bedarf Kopierer, heute sind es in erster Linie Software-Werkzeuge. Deshalb hat Xerox in den 1980er vor allem Geld mit Kopierern verdient, heute wirft das Softwaregeschäft mehr Geld ab.</p>
<p>Das Geschäftsmodell von BMW ist nicht der Verkauf von Autos, sondern die Ermöglichung von Mobilität. Das ist zukunftssicherer, denn den Wunsch nach Mobilität wird auch noch existieren, wenn es Autos schon lange nicht mehr gibt. In Zeiten der Urbanisierung bedeutet das in der westlichen Welt zunehmend auch Carsharing-Dienste anzubieten, was BMW mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Drivenow" target="_blank">DriveNow</a> auch tut.</p>
<p><span style="line-height:1.625;">Das Geschäftsmodell Journalismus ist nicht der Verkauf von Inhalten, sondern den Bedarf an Nachrichten, Analysen, Meinungen und Reportagen zu decken. Das Geschäftsmodell der Verlage ist daher weder an den Verkauf von gedruckten Zeitungen noch an den Verkauf von Inhalten auf anderen Kanälen gebunden. Heute kann dieser Bedarf möglicherweise am besten ganz anders befriedigt werden: mit einem intelligenten Filter.</span></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/536/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/536/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=536&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/02/03/paid-comment-statt-paid-content-grundsatzgedanken-zur-finanzierung-von-journalismus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>#Aufschrei &#8211; die Netzwerk-Nachricht ist geboren</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/29/aufschrei-die-netzwerk-nachricht-ist-geboren/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/29/aufschrei-die-netzwerk-nachricht-ist-geboren/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 29 Jan 2013 18:51:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[aufschrei]]></category>
		<category><![CDATA[medientheorie]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=528</guid>
		<description><![CDATA[Versprochen: Das ist mein letzter Beitrag zur Sexismus-Debatte. Und ich will mich diesmal auch auf einer ganz anderen Ebene damit ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/29/aufschrei-die-netzwerk-nachricht-ist-geboren/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=528&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Versprochen: Das ist mein letzter <a href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/25/aufschrei-ich-breche-mit-einem-tabu/">Beitrag zur Sexismus-Debatte</a>. Und ich will mich diesmal auch auf einer ganz anderen Ebene damit auseinandersetzen, nämlich gemäß dem Titel des Blogs medientheoretisch. Dass eine relativ kleine Gruppe auf Twitter inzwischen einen großen Einfluss auf die gesamtgesellschaftliche Debatte haben kann, muss wohl nicht weiter ausgeführt werden. Immerhin wurde die von Twitter ausgehende Debatte diesmal binnen Tagen von allen Massenmedien inklusive Bild und der ARD-Talkshow Jauch aufgegriffen. Inzwischen beschäftigt die deutsche Sexismus-Diskussion sogar die <a href="http://www.nytimes.com/2013/01/29/world/europe/29iht-germany29.html?_r=0" target="_blank">New York Times</a>. Im jüngsten Digitalen Quartett wurde über die Rolle von Twitter für das #Aufschrei-Phänomen ausführlich gesprochen:</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='560' height='315' src='http://www.youtube.com/embed/Y8jL6t4MVl0?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Über den Auslöser der Debatte lässt sich ebenso streiten wie über manche der Tweets, die unter dem Hashtag geschrieben wurden und bei denen teilweise auch nicht deutlich ist, ob es sich möglicherweise um Satire handelt. Deniz Yücel hat in der taz hat <a href="https://www.taz.de/Kolumne-Besser/!109960/" target="_blank">einige Beispiele gesammelt</a>, darunter den Tweet &#8220;Der viel ältere Chef, der sich am letzten Arbeitstag auf einmal per Umarmung verabschieden will #aufschrei.&#8221;</p>
<p><strong>Die Vernetzung offenbart die Relevanz einer Nachricht</strong></p>
<p>Doch abseits von solchen Ausreißern gab es eben auch sehr viele Schilderungen, die zu belegen scheinen, dass sexuelle Belästigung und Sexismus in dieser Gesellschaft keine Seltenheit sind. Und hier komme ich nun zu der versprochenen medientheoretischen Betrachtung: <strong>Die Vernetzung des Internets ermöglicht neue Nachrichten als relevant zu erkennen, die klassische Medien ohne Internet gar nicht als relevant erkennen konnten.</strong></p>
<p>Denn o<span style="line-height:1.625;">hne das Internet wäre die aktuelle Debatte, die von dem Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=aufschrei&amp;src=typd" target="_blank">#Aufschrei</a> auf Twitter ausging, nicht möglich gewesen. Warum? Ganz einfach: Weil &#8220;Mein Chef nutzt Besprechungen, um mir ans Knie zu fassen&#8221; als Einzelschicksal keine Nachricht in einem Medium wert ist, das den Anspruch hat, über für die Allgemeinheit relevante Sachverhalte zu berichten. Erst durch die Vernetzung via Twitter und den öffentlichen Austausch über so ein Phänomen wird deutlich, dass es sich um ein Massenphänomen handelt. Erst dadurch werden viele persönliche Anekdoten zur Nachricht. Das macht den Unterschied zwischen persönlich erlebten Geschichten und einem wichtigen gesellschaftlichen Thema aus.</span></p>
<p>Zukünftig ist so etwas durchaus auch für andere persönliche Erlebnisse denkbar.</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/528/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/528/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=528&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/29/aufschrei-die-netzwerk-nachricht-ist-geboren/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>#Aufschrei &#8211; ich breche mit einem Tabu</title>
		<link>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/25/aufschrei-ich-breche-mit-einem-tabu/</link>
		<comments>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/25/aufschrei-ich-breche-mit-einem-tabu/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2013 20:57:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stephan Dörner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Offtopic]]></category>
		<category><![CDATA[bild zeitung]]></category>
		<category><![CDATA[franz josef wagner]]></category>
		<category><![CDATA[rainer brüderle]]></category>
		<category><![CDATA[sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel]]></category>
		<category><![CDATA[spiegel online]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://onlinejournalismusblog.com/?p=472</guid>
		<description><![CDATA[Ein nachträglich eingefügter Disclaimer vorweg: Es ist nicht meine Absicht mit diesem Blog-Post sexuell motivierte Gewalterfahrungen von Frauen in irgendeiner ... <br /><a class="more-link" href="http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/25/aufschrei-ich-breche-mit-einem-tabu/">Weiterlesen</a><img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=472&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein nachträglich eingefügter Disclaimer vorweg: Es ist nicht meine Absicht mit diesem Blog-Post sexuell motivierte Gewalterfahrungen von Frauen in irgendeiner Weise zu relativeren oder mit Diskriminierung gegenüber Männern gleichzusetzen. Ich hatte gar nicht daran gedacht, dass die Idee aufkommen könnte &#8211; aber offenbar haben das einige so verstanden, weil ich mich an das Hashtag #Aufschrei drangeheftet habe. Unter diesem Hashtag wird auf Twitter sowohl sexuelle Gewalt gegenüber Frauen thematisiert, als auch Alltagssexismus. Beides sind ganz verschiedene Dinge. </strong><strong>Mein Beitrag gilt der Debatte um Alltagssexismus und bezieht sich in keiner Weise auf die Frauen, die unter dem Hashtag #Aufschrei Erlebnisse mit sexuell motivierter Gewalt geschildert haben.</strong></p>
<p>Lange habe ich überlegt, ob ich mich zum aktuellen Twitter-Hashtag <a href="https://twitter.com/search?q=aufschrei&amp;src=typd" target="_blank">#Aufschrei</a> äußern soll. Tatsächlich werde ich nämlich jetzt ein Tabu brechen &#8211; ja eines der wenigen, die es noch gibt. Nein, das Tabu besteht ganz sicher nicht darin, Sexismus zu kritisieren &#8211; das ist sogar ganz im Gegenteil eine recht einfach Möglichkeit, Applaus von allen Seiten zu bekommen. So ähnlich, wie wenn man sich gegen Kindesmissbrauch oder Umweltverschmutzung äußert.</p>
<p><span style="line-height:1.625;">Damit will ich ich weder sagen, dass es nicht üblen Sexismus gibt, noch dass dieser nicht bekämpft werden muss. Nur dass Herdenverhalten, das ich derzeit bei Twitter unter dem Hashtag #Aufschrei sehe, löst bei mir ein ganz mulmiges Gefühl aus &#8211; wie Herdenverhalten bei mir immer. Nicht immer, wenn die übergroße Mehrheit in eine Richtung rennt, ist das falsch. Doch eine Gruppendynamik, in der Widerspruch nicht mehr geduldet wird, weil jede vom Mainstream abweichende Meinung mit einem stigmatierenden Begriff wie &#8220;Sexist&#8221; sofort geahndet wird, ist für eine Gesellschaft, eine Demokratie und die Meinungsfreiheit Gift.</span></p>
<p><strong>Ungleiche Maßstäbe in den Medien</strong></p>
<p>Und jetzt breche ich das Tabu: Es gibt auch Sexismus, der Männer diskriminiert. Fangen wir mit den Medien an. Als Spiegel Online Daniel Bahr als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neuer-gesundheitsminister-bahr-geschmeidiger-posterboy-a-761725.html" target="_blank">geschmeidigen Posterboy</a>&#8221; bezeichnete, hat das niemanden interessiert &#8211; zu Recht, warum auch? Der Begriff ist völlig harmlos. Er soll ausdrücken, dass Bahr jung ist, gut aussieht &#8211; ein Vorzeigegesicht der Liberalen ist. Als Spiegel Online Sahra Wagenknecht als &#8220;<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/landtagswahl-in-niedersachsen-sahra-wagenknecht-kaempft-fuer-die-linke-a-877985.html" target="_blank">Postergirl der Linken</a>&#8221; bezeichnet hat, war meine Twitter-Timeline mehrere Tage voll von Tweets, die sich in immer drastischeren Worten über den &#8220;Sexismus&#8221; von Spiegel Online aufgeregt haben. Ich habe mehrere von diesen Leuten darauf hingewiesen, dass Spiegel Online den Begriff &#8220;Posterboy&#8221; genauso verwendet, ohne jede Reaktion. Die Empörungsmaschinerie sollte nicht durch Fakten gestört werden.</p>
<p>Es drängt sich mir der Verdacht auf, dass einige (ich habe in meiner Twitter-Timeline übrigens fast ausschließlich Männer gesehen) inzwischen gerne bei jeder Gelegenheit Sexismus schreien, um das gute Gefühl zu haben, das Richtige zu tun und von allen Seiten Zuspruch zu erhalten &#8211; selbst, wenn es nur um die Verwendung eines völlig harmlosen Begriffs wie &#8220;Postergirl&#8221; geht. Wer Sexismus anprangert &#8211; egal wann und wo &#8211; der kann gar kein schlechter Mensch sein. Das birgt die Gefahr, dass echte Diskriminierung irgendwann im Rauschen der Empörungsmaschinerie untergeht &#8211; ähnlich dem Typen, der bei jeder Gelegenheit &#8220;Feuer&#8221; ruft, bis ihm keiner mehr glaubt, wenn wirklich das Feuer ausbricht.</p>
<p>Ein zweites Beispiel: Der Kolumnnist Franz Josef Wagner soll bei der Bild-Zeitung so etwas wie die &#8220;Stimme des Volkes&#8221; sein. Zum Inhalt seiner Texte möchte ich mich nicht weiter äußern, um nicht in den Bereich der Straftat der Beleidigung zu kommen &#8211; ich sage mal nur so viel: Ich halte diese Kolumne für im Ansatz misslungen. Wagner schreibt Unsinn über alle möglichen Dinge, beleidigt und verletzt aus meiner Sicht die Menschenwürde &#8211; nicht jeden Tag, aber immer mal wieder. Eine seiner jüngsten Kolumnen hat für besonders viel Wirbel gesorgt, da er darin Bildungsministerin Anette Schavan implizit unterstellt, sie bekäme keinen Mann ab, weil sie hässlich sei (wenn ich das richtig verstanden habe, was in Wagners Kopf vor sich geht, ist mir oft ein Rätsel). Jens Oliver Haas hat das im Blog von Stefan Niggemeier schön mit einer <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/post-von-wagner/" target="_blank">fiktiven Entstehungsgeschichte aufgegriffen</a>.</p>
<p>Wie gesagt: Wie so vieles, was Wagner schreibt, war auch das aus meiner Sicht völlig daneben und die Kritik daran natürlich berechtigt. Während Wagners Ad-Hominem-Artikel allerdings einen Aufschrei der Entrüstung in den sozialen Medien zufolge hatte, kann Männern umgekehrt von Frauen jederzeit unterstellt werden, dass sie hässlich sind und bei Frauen nicht landen können, ohne dass das Empörung erzeugt. Beispiele sind hier nicht nur Trash-TV-Formate wie &#8220;<a href="http://www.prosieben.de/tv/das-model-und-der-freak/" target="_blank">Das Model und der Freak</a>&#8220;, die das Ziel haben, junge Männer, die bei Frauen &#8211; aus welchen Gründen auch immer &#8211; nicht landen können, vorzuführen. So etwas findet auch im gedruckten &#8220;Qualitätsjournalismus&#8221; statt wie heute in der taz.</p>
<p>Bettina Gaus <a href="http://taz.de/Kolumne-Macht/!109760/" target="_blank">schreibt über Rainer Brüderle</a>:</p>
<blockquote><p>Woher nehmen diese Männer eigentlich ihr Selbstbewusstsein? Haben sie zu Hause keinen Spiegel? Warum sollte eine 29-Jährige es schmeichelhaft finden, wenn ein 67-Jähriger ihr Avancen macht – noch dazu einer, den sie nicht gut genug kennt, um sich allein aufgrund seiner inneren Werte in ihn zu verlieben? Höhö. Innere Werte. Höhö. Nein, das rätselhafte Geschlecht sind nicht die Frauen.</p></blockquote>
<p>Ihr könnt euch ausmalen, wie die Reaktionen ausfielen, würde ein Journalist so etwas über eine Politikerin schreiben, die nicht dem Mainstream-Schönheitsideal entspricht.</p>
<p><strong>Männer sind in den Extremen zu finden &#8211; oben wie unten</strong></p>
<p>Dass Sexismus in der Gesellschaft Frauen diskriminiert und Männer nicht, wird häufig mit Hinweis auf die Männerquote in Konzern-Vorständen belegt &#8211; auch wenn nur ein verschwindend geringer Anteil der Bevölkerung überhaupt die Chance hat, in den Vorstand eines großen Konzerns aufzurücken. Für die 99 Prozent der Menschen in diesem Land hat es vermutlich gar keine Auswirkung auf die Lebenswirklichkeit, wie viele Dax-Vorstände weiblich sind.</p>
<p>Kaum allerdings wird über das andere Extrem in der Gesellschaft gesprochen &#8211; die Arbeitslosen und Obdachlosen, die Selbstmörder, die gescheiterten Existenzen und Alkoholiker. In all diesen Gruppen ist weltweit die Männerquote ähnlich hoch wie am anderen Extrem der Gesellschaft.</p>
<p>&#8220;Die Mehrzahl der Obdachlosen in den Industriestaaten sind männlich, unter den alleinstehenden Obdachlosen machen Männer etwa 80% aus&#8221;, schreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Obdachlosigkeit" target="_blank">Wikipedia</a>. Das bestätigt die Eindrücke, die ich zum Beispiel aus einem Sozialpraktikum in einem Obdachlosencafe gewonnen habe. Auch bei den Suiziden liegt die Quote der Männer in allen Ländern über denen der Frauen. Männer sind also in den Extremen der Gesellschaft häufiger zu finden &#8211; oben wie unten. Über das Oben wird überall gesprochen, über das Geschlechterverhältnis unten fast nie. Männer stürzen ab, Frauen werden aufgefangen &#8211; im Schnitt. Ein Grund könnte sein, dass Männer in dieser Gesellschaft noch immer viel stärker nach ihrem Sozialstatus bewertet werden als Frauen &#8211; insbesondere, wenn es um Sex und Beziehungen geht. Ein arbeitsloser Mann hat viel größere Probleme damit, eine Frau zu finden als umgekehrt.</p>
<p><strong>Beim Sorgerechtsauseinandersetzungen unterliegen Männer fast immer</strong></p>
<p>Auch die Diskriminierung von Männern ist in den Medien fast nie Thema. Aus meinem eigenen Bekannten- und Freundeskreis weiß ich, dass Männer beispielsweise in juristischen Auseinandersetzungen beim Sorgerecht so gut wie immer unterliegen. Ich selbst kenne gleich zwei krasse Fälle aus meinem persönlichen Umfeld, in denen das Sorgerecht der alkoholkranken Mutter, die das Kind geschlagen hat, zugesprochen wurde. In einem Fall musste der Vater bis zum 18. Geburtstag des Kindes eine Kontaktsperre einhalten.</p>
<p>Es gibt Studien, die belegen, dass Frauen von Gerichten generell bevorzugt werden &#8211; und zwar von männlichen wie weiblichen Richtern. Sie erhalten für dieselbe Straftat im Schnitt geringere Strafen und bekommen bei Kündigungen höhere Abfindungen.</p>
<p><strong>Männer sind keine Opfer</strong></p>
<p>Erschreckend finde ich, mit welch geringen Strafen Frauen in Deutschland häufig davonkommen, die einen Mann fälschlicherweise einer Vergewaltigung bezichtigen. Ein so schwerwiegender Vorwurf kann das Leben eines Mannes, seine berufliche Laufbahn, seine Familie &#8211; einfach alles zerstören.</p>
<p><strong></strong>Ich habe nach Medienberichten dazu gesucht und präsentiere euch im Folgenden exemplarisch drei Strafen, die Frauen erhielten, die eindeutig einer falschen Beschuldigung überführt wurden:</p>
<p>- <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/sms-laesst-luegengebaeude-einer-frau-einstuerzen--16495880.html" target="_blank">Geldstrafe von 80 Tagessätzen a 10 Euro</a></p>
<p>- <a href="http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/bochum/18-Jaehrige-bezichtigt-Mann-zu-Unrecht-der-Vergewaltigung;art932,1873591" target="_blank">Drei Wochen Dauerarrest</a> (der falsch beschuldigte Mann musste vier Wochen in Untersuchungshaft verbringen)</p>
<p>- <a href="http://mobil.wochenblatt.de/nachrichten/freising/regionales/art1178,91880" target="_blank">50 Sozialstunden und 500 Euro Schmerzensgeld</a></p>
<p><span style="line-height:1.625;">Ich glaube für ein gebrochenes Nasenbein gibt es in der Regel mehr. Versetzt euch in die Lage eines Mannes. Was wäre euch lieber? Die nackte Angst, das Stigma eines Vergewaltigers angehängt zu bekommen, auf Jahre unschuldig in den Knast zu wandern und  das Leben in Trümmern vor euch liegen zu sehen &#8211; oder ein gebrochenes Nasenbein?</span></p>
<p>Ein besonders krasser Fall:</p>
<blockquote><p>Um sich das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn zu sichern, bezichtigte eine junge Frau wider besseres Wissen ihren Lebensgefährten, sie vergewaltigt zu haben, woraufhin der verhaftet wurde. [...] Die erfundene Vergewaltigung war nicht die einzige Lüge der Frau: Sie behauptete außerdem, seit dem Vorfall würde ihr ehemaliger Lebensgefährte sich nicht für das gemeinsame Kind interessieren, im Lauf der Verhandlung stellte sich jedoch heraus, dass er mehrmals zu Besuch gekommen war, sie ihm aber den Kontakt zum Kind verweigert habe. [...] Eine Freiheitsstrafe hielt das Gericht für nicht erforderlich. Die junge Frau, die von Hartz IV lebt, wurde zu einer Geldstrafe von 80 Tagessätzen a 10 Euro verurteilt. [...] Mit der Begründung dass sie sich als allein lebende Mutter selbst zurechtfände wurde das Erwachsenen-Strafrecht angewandt. <strong>Das Sorgerecht für den zweijährigen Sohn liegt noch immer bei beiden Elternteilen.</strong></p></blockquote>
<p><em>Quelle: <a href="http://www.badische-zeitung.de/freiburg/sms-laesst-luegengebaeude-einer-frau-einstuerzen--16495880.html" target="_blank">http://www.badische-zeitung.de/freiburg/sms-laesst-luegengebaeude-einer-frau-einstuerzen&#8211;16495880.html</a></em></p>
<p>Zum Vergleich: In Großbritannien wurde kürzlich eine Frau wegen einer Falschbeschuldigung zu <a href="http://www.dailymail.co.uk/news/article-2263850/Woman-cried-rape-jailed-TEN-YEARS-lied-police-just-hide-night-stand.html#ixzz2ILtI6p5F" target="_blank">einer Gefängnisstrafe von zwei Jahren verurteilt</a>.</p>
<p>Wer sich heute für die Rechte von Frauen einsetzt, bekommt viel Applaus &#8211; und das ist gut so, immerhin gab es auch andere Zeiten. Ich sehe in der westlichen Welt inzwischen aber die Tendenz, dass dieser gesellschaftliche Konsens so weit getrieben wird, dass jeder, der ungerechte Behandlung von Männern gegenüber Frauen anprangert, als &#8220;Sexist&#8221; gebrandmarkt wird und auch völlig harmlose Begriffe wie &#8220;Postergirl&#8221; oder sogar &#8220;Schlecker-Frauen&#8221; unter das Stigma des Sexismus fallen, während mit den männlichen Äquivalenten niemand ein Problem hat (zum Beispiel &#8220;<a href="http://www.fr-online.de/wirtschaft/baubranche-die-holzmaenner-betonieren-noch,1472780,11939764.html" target="_blank">Holzmänner</a>&#8220;).</p>
<p><strong>Wie weit darf die Verhinderung von Diskriminierung gehen?</strong></p>
<p><span style="line-height:1.625;">Piraten-Politikerin Marina Weisband twitterte:</span></p>
<blockquote class="twitter-tweet"><p>Stellt euch einfache Frage: &#8220;Würde ich einen Mann in derselben, nicht sexuellen, Situation anders behandeln?&#8221; Wenn ja, ists Alltagssexismus.</p>
<p>— Marina Weisband (@Afelia) <a href="https://twitter.com/Afelia/status/294859333047578624">January 25, 2013</a></p></blockquote>
<p>Wer Sexismus so breit definiert, der/die muss sich streng genommen auch darüber empören, dass eine Gruppe von Frauen ohne Probleme in fast jede Disco kommt, während Männergruppen häufig abgewiesen werden. Er/sie muss sich empören darüber, dass es vergünstigte Eintritte und Getränke für Frauen in Bars und Nachtclubs gibt &#8211; und dass Männer Frauen Getränke ausgeben, umgekehrt aber nicht. Er/sie müsste auch anprangern, dass Männer auf Datingportalen zur Kasse gebeten werden, wenn sie persönliche Nachrichten schreiben wollen &#8211; für Frauen aber alles umsonst ist. Er/sie müsste Frauenquoten nicht nur für Jobs in der Vorstandsetage fordern, sondern auch für Jobs wie Straßenfeger und Müllmann. Vielleicht müsste man sogar darüber nachdenken, ob es nicht unfair ist, dass Frauen es ungleich leichter haben, einen One-Night-Stand zu haben. Wobei Frauen hier wiederum mit der Benachteiligung der Geburtsschmerzen punkten können (ein Argument, das ich tatsächlich mal gehört habe und das erklären sollte, warum die Wehrpflicht nicht für Frauen gilt).</p>
<span class='embed-youtube' style='text-align:center; display: block;'><iframe class='youtube-player' type='text/html' width='590' height='362' src='http://www.youtube.com/embed/fUuY7wK_9eU?version=3&#038;rel=1&#038;fs=1&#038;showsearch=0&#038;showinfo=1&#038;iv_load_policy=1&#038;wmode=transparent' frameborder='0'></iframe></span>
<p>Wollen wir das? Ist diese Diskriminierungsaufrechnerei sinnvoll? Wollen wir unsere Gesellschaft so durchreglementieren, dass jede positive wie negative Diskriminierung &#8211; das Wort bedeutet Unterscheidung &#8211; staatlich geahndet wird? Meiner Ansicht nach ist das weder realistisch noch wünschenswert.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Wünschenswert ist aus meiner Sicht, dass jede und jeder dieselben Rechte hat. Dass jeder und jede leben kann wie er oder sie will, so lange andere dadurch nicht in ihrer Freiheit beschnitten werden. Das macht eine liberale Gesellschaft aus. Dazu gehört auch, dass niemand &#8211; Mann oder Frau oder Transgender &#8211; sich irgendwelchen Rollenklischees unterwerfen <em>muss </em>- aber jeder hat das Recht dazu.</p>
<p>Können wir uns darauf einigen? Und können wir uns darauf einigen, dass Rollenklischees wie das der fürsorglichen Mutter nicht nur Frauen diskriminieren, sondern auch Männer?</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/472/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/onlinejournalismusblog.wordpress.com/472/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=onlinejournalismusblog.com&#038;blog=41306190&#038;post=472&#038;subd=onlinejournalismusblog&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://onlinejournalismusblog.com/2013/01/25/aufschrei-ich-breche-mit-einem-tabu/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>92</slash:comments>
	
		<media:content url="http://0.gravatar.com/avatar/95c61c1685350b8612e0d086221c72ef?s=96&#38;d=identicon&#38;r=G" medium="image">
			<media:title type="html">stephandoerner</media:title>
		</media:content>
	</item>
	</channel>
</rss>
