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Fünf Gründe für einen Zweit-Account bei Twitter

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31/10/2015 von Stephan Dörner

Twitter

Foto: LoboStudioHamburg, Lizenz: Public Domain

Bei Twitter bin ich seit einiger Zeit mit zwei Accounts unterwegs: Neben meinem Haupt-Account @Doener habe ich @doener_tech angelegt – ein Kanal, auf dem ich in erster Linie auf Englisch und ausschließlich über Technologie-Themen twittere.

Mit meinem Haupt-Account, angelegt Anfang 2008, erreiche ich derzeit rund 16.600 Follower – mit dem viel jüngeren Account nur rund 600. Trotzdem glaube ich, dass sich die Account-Aufteilung für mich gelohnt hat – im Folgenden fünf gute Gründe, warum der Trend bei Twitter zum Zweit-Account gehen sollte.

  1. Endlich saubere Trennung zwischen Deutsch und Englisch

Leider bietet Twitter nicht die Option, nur den Tweets in einer Sprache eines Accounts zu folgen. Wie viele andere Twitter-Nutzer im deutschsprachigen Raum, habe ich auch rein englischsprachige Follower, die ich mit meinem Hauptaccount nicht wirklich zufriedenstellen kann. Denn ich twittere nun mal am liebsten in meiner Muttersprache. Mit meinem Zweit-Account @doener_tech twittere ich nun konsequent nur auf Englisch.

  1. Ausweitung des Zielpublikums

Womit wir auch direkt beim zweiten Punkt wären: Mit @doener_tech erreiche ich auch ein englischsprachiges, internationales Publikum, das an Tech-Themen interessiert ist, das ich mit meinem Haupt-Account nie erreichen würde. Viele der Accounts, die meinem Zweit-Konto folgen, sind sehr spezialisierte Konten wie beispielsweise Venture-Capital-Firmen.

  1. Keine Followbacks aus Nettigkeit mehr – Twitter als echter Newsfeed nutzen

Hauptmotivation, ein zweites Twitter-Konto anzulegen: Ich wollte Twitter wieder sinnvoll für mich als Nachrichtenfeed und Filter nutzen können. Bei @doener_tech gibt es keine Followbacks aus Nettigkeit oder weil ich jemanden persönlich kenne – das ist mein „Arbeits-Account.“

Hier folge ich konsequent nur solchen Nutzern, die für mich Relevantes zu Tech-Themen twittern. Natürlich nutze ich auch andere Instrumente wie RSS-Feeds mit Feedly, Reddit, Hacker News und weitere Quellen, um relevante Tech-Themen zu finden – aber Twitter gehört jetzt wieder zu diesen Instrumenten.

  1. Account können auch gegenseitig für sich werben

Die Followerschaft des einen Account kann natürlich dazu genutzt werden, die Follower des anderen Accounts aufzubauen. Kurz nach dem Start hatte ich so schon mehrere Hundert Follower für meinen neuen Account.

  1. Im Zweifel hilft der Retweet

Natürlich gibt es immer wieder Situationen, in denen ein Tweet für beide Kanäle geeignet wäre. In solchen Fällen veröffentliche ich den Tweet mit einem der beiden Accounts und retweete ihn dann mit dem anderen. Das erspart Followern, die beiden Konten folgen, dass ein Tweet zwei Mal angezeigt wird – und nebenbei werben so auch beide Konten unter den Followern des jeweils anderen Accounts füreinander.

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Ein Kommentar zu “Fünf Gründe für einen Zweit-Account bei Twitter

  1. […] gute Gründe zählt Stephan auf, warum der Trend bei Twitter zum Zweit-Account gehen […]

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